Tippster. Quo vadis?

Was passiert nach der WM? Ich war mit der App über die ganze WM in Brasilien sehr zufrieden. Nur was passiert jetzt nach der WM?
– Fabian, Juli 2014.

 

Fragen wie diese haben uns nach der WM 2014 viele erreicht – und dafür sagen wir natürlich erstmal vielen Dank! Fast nostalgische Gefühle hatten wir dann aber bei einer Bewertung im Google Play Store vor einigen Tagen, die wie aus dem nichts kam:

 

Andere Funktionen Wie Bundesliga und Championsleague zum tippen wären super.
– Erik, August 2015.

 

Und wir merkten schnell: Ihr habt recht, wir schulden euch eine Antwort, was mit Tippster jetzt passiert bzw. was wir vorhaben. Dass wir euch diese Antwort schuldig geblieben sind, tut uns leid, und wir machen das hiermit wieder gut und beantworten eure wichtigsten Fragen:

 

 

„Was habt ihr mit Tippster geplant?“

 

Die kurze Antwort: Wir haben Großes geplant!

 

Die lange Antwort: Wir haben viel geplant, aber… es ist kompliziert.

Nach der WM letztes Jahr ging es für drei von uns erstmal ins Auslandssemester – Max nach Korea, Pascal nach Frankreich und für mich, Philipp, ging’s nach Japan. Die Koordination der Zusammenarbeit über drei Zeitzonen und vier Länder verteilt ist nicht ganz einfach, aber – zugegeben – auch nicht unmöglich. In dieser Zeit bis Anfang 2015 haben wir viel am Konzept gefeilt: Welche Funktionen waren richtig und wichtig, welche waren unnötig, was lief gut, was lief schlecht? Was haben wir vergessen? Und ganz wichtig: Wo soll die Reise hingehen?

 

Wir haben uns entschieden, die EM 2016 als nächstes großes Etappenziel ins Auge zu fassen. Mit neuem Design, mehr Funktionen, noch einfacherer Bedienung und besserer Planung. Und daran arbeiten wir zur Zeit.

 

 

 

„Warum gibt’s Tippster noch nicht für die Bundesliga oder Champions League?“

 

Es ist von der technischen Seite nicht so, dass wir einfach einen Schalter umlegen und Tippster läuft für die Bundesliga oder Champions League. Für das Einpflegen aller Spiele, Ergebnisse, Live Ticker und Statistiken zu den Spielen an sich müssen wir Daten von Drittanbietern beziehen. Das Problem ist, dass es hier nur sehr wenige, einigermaßen preislich erschwingliche Anbieter gibt die diese Daten bereitstellen. Und noch weniger, die qualitativ hochwertige Daten bereitstellen.
Noch schwieriger ist aber dann die Einbindung dieser Daten, da jeder Anbieter seine eigene Formatierung hat. Das kannst du dir ein bisschen vorstellen wie die verschiedenen Stecker für Handy-Ladekabel. Man fragt sich warum jeder sein eigenes Ding baut, muss sich dem aber leider fügen und hat viel zu viele Kabel daheim rumliegen. Bei vielen Datenquellen hat man dann ganz schnell ein riesiges technisches Chaos und steht vor der Herkules-Aufgabe, dass alles korrekt zu verarbeiten und in eine einheitliche Form zu bringen.
Ganz unabhängig davon gibt es eine ganze Stange rechtlicher Fragen, die uns hier beschäftigen – Logos der Bundeslige-Clubs zum Beispiel dürften wir nicht einbinden, was dann zu einer recht unschönen Darstellung führt. Auch die Namen sind teilweise schon schwierig.

 

 

„Wird es Tippster dann überhaupt mal für die Bundesliga und Champions League geben?“

 

Ja, das steht zumindest auf unserer Agenda. Aber erst nach der EM 2016. Unser Plan ist momentan, das Konzept nochmal mit der EM zu testen, um weitere Funktionen zu erweitern und mehr User-Feedback einzuarbeiten. Dieses mal haben wir auch mehr Vorlaufzeit, können längerfristig planen und vor allem von der IT-Seite her haben wir mehr Luft zum Atmen.

 

 

„Wie wird die neue Tippster App aussehen?“

 

Auch das werden wir des öfteren gefragt – aber das behalten wir noch für uns. Wenn du aber Interesse hast, das neue Design schon vor allen anderen zu testen und zu sehen, schreib uns einfach eine kurze Mail an philipp (at) tippster-app (punkt) com und wir stellen dir gerne mehr Infos dazu zur Verfügung.

 

 

„Was macht ihr denn den ganzen Tag?“

 

Gute Frage:
Maik studiert an der DHBW und hat mit einem Projekt bei Jugend Forscht ordentlich abgeräumt.
Max hat seine Bachelorarbeit Ende August abgegeben (Glückwunsch dazu!) und ist jetzt noch bis Ende Jahres bei einer Unternehmensberatung.
Pascal schreibt seine Bachelorarbeit fertig und arbeitet parallel bei der Lufthansa.
Und ich, meine Wenigkeit Philipp, arbeite momentan bei Google in Dublin und schiebe meine Bachelorarbeit so noch ein wenig vor mir her.

 

 

Du hast noch mehr Fragen?

 

Die beantworten wir natürlich gerne. Ab damit in die Kommentare oder schreib uns via Facebook. Wenn du Ideen, Wünsche oder Anmerkungen hast, gerne über die gleichen Kanäle oder via Mail an uns! Wir sind gespannt, von dir zu hören.

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